Stars für eine Nacht

Das Projekt kurz zusammengefasst

Hinter dem Namen “Stars für eine Nacht” verbirgt sich ein Fotografie- und Kunstprojekt. Im Schatten der tiefsten Nacht werden Orte durch eigene, künstliche Beleuchtung stilvoll in Szene gesetzt.  In der Reihe der Motive finden sich Sehenswürdigkeiten, Naturwunder, besondere, aber auch verborgene Orte in ganz Deutschland. Allen gemein ist, dass sie im Normalfall nachts ein unbeachtetes Schattendasein fristen.

Durch das Stilmittel der Beleuchtung und gezielte Lichtsetzung lassen sich Effekte erzeugen, wie es durch natürliches Licht nicht möglich ist. Ziel ist es den Motiven eine Tiefe zu geben, sie plastisch wirken zu lassen und stets den individuellen Charakter des Objektes herauszuarbeiten. Hierfür sind angefangen von der technischen Planung bis zur Wahl des Zeitpunktes der langzeitbelichteten Aufnahmen viele Faktoren zu berücksichtigen. Nicht zuletzt auch die Anzahl benötigter Mitwirkender, denn es ist ein Teamprojekt, welches in welchselnder Besetzung realisiert wird. Am Ende erscheinen die Orte im wahrsten Sinne des Wortes in einem anderen Licht.

Einmalig. Vergänglich. Eben als “Stars für eine Nacht”.

Hintergrund

Wie entstand die Idee?

Die Idee für “Stars für eine Nacht” entstand im Reinhardswald nördlich von Kassel. Es war eine Spätsommernacht 2015 als der Lichtkegel eines Autoscheinwerfers sich den Weg durch das Unterholz bahnte. Es war nur ein Wimperschlag, aber einer einzigartiger Stimmung. Just ab diesem Augenblick war ich gefesselt von der Idee nächtens eigenes Licht gezielt einzusetzen und Objekte fern der Zivilisationsbeleuchtung für einen Moment aus der dunklen Ummantelung der Nacht zu entführen.

Nach ersten Tests mit der Materie Licht stellte ich das Konzept einem ausgewählten Kreis an Freunden vor. Mittlerweile konnte ich viele Mitstreiter und Unterstützer von der Idee begeistern und setze mit wechselnden Teams immer neue Motive in ganz Deutschland in Szene.

Andreas Weber